FDP wählt neuen Kreisvorstand

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„Aufbruch“ lautet das Motto der FDP, seit sie am 30. Mai 2026 in Berlin Wolfgang Kubicki zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt hat. Auch im Hochtaunuskreis standen nun – trotz sommerlicher Hitze – gut besuchte Vorstandswahlen an. Man traf sich im Königsteiner Haus der Begegnung zur Neuaufstellung des Kreisverbands.

Ascan Iredi aus Königstein wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Dr. Stefan Naas MdL, der ehemalige Steinbacher Bürgermeister und amtierende Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag. Anschließend änderten sich gleich mehrere Positionen: Tim Hordorff aus Bad Homburg und Ingmar Rega aus Wehrheim wurden neu als stellvertretende Kreisvorsitzende gewählt. Neuer Europabeauftragter wurde Fabian Höhn aus Friedrichsdorf. Bestätigt wurde Rainer Becker-Hinrichs aus Weilrod als Kreisschatzmeister.

Besonders spannend gestaltete sich die Wahl der Beisitzer im Kreisvorstand: 17 Kandidatinnen und Kandidaten bewarben sich um 11 zu vergebende Positionen. Gleich im ersten Wahlgang setzten sich Rudolf Pietzke und Olaf Schmitt aus Bad Homburg, Lars Haselwander und Christina Teichmüller aus Friedrichsdorf, Moritz Gerstmayr und Dagmar Reuter aus Königstein, Björn Resch aus Kronberg, Ann-Kathrin Pilowski aus Usingen, Marlon Hassel aus Glashütten, Max Sander aus Schmitten sowie Bertram Springer aus Neu-Anspach durch und vervollständigen damit den Gesamtvorstand.

Einigkeit herrschte auch beim künftigen Umgang miteinander: Nach konstruktiver Diskussion verabschiedete der Kreisverband eine Netiquette für die Nutzung der internen Kommunikationsplattform. Gerade die politische Positionsfindung lebt von offener Debatte – und dass hier seit der verlorenen Bundestagswahl intensiv gerungen wurde, war deutlich spürbar. Ascan Iredi fasste die Veranstaltung als wiedergewählter Vorsitzender zusammen: „Auch wenn wir relativ gut durch die Kommunalwahl dieses Jahr hier im Hochtaunuskreis gekommen sind, zeigt sich jetzt ein klares Aufbruchsignal. Die FDP wird dringend benötigt! Bessere Wirtschaft, Bürokratieabbau und weniger Staat müssen endlich die immer neuen Schulden und trotzdem leeren Kassen auch bei den Kommunen im Hochtaunuskreis ablösen.“