Hochtaunus-FDP fordert Digitalisierungsbeauftragte(n)

13. Mai 2017

Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft voran. Sie bietet auch immense Chancen für die klassische Verwaltung – davon ist die FDP-Fraktion im Hochtaunus-Kreistag überzeugt. Sie stellt daher zur kommenden Kreistagssitzung den Antrag, im Hochtaunuskreis eine oder einen Digitalisierungsbauftragte(n) zu benennen.

Kreistagsabgeordneter und Landratskandidat Holger Grupe begründet: „Wir dürfen die Digitalisierung nicht verschlafen und sollten ihre Potentiale möglichst umfassend nutzen! Die Verwaltung ist leider chronisch überlastet. Durch die digitale Optimierung und Vereinfachung von Prozessen  könnten die Mitarbeiter entlastet werden, gleichzeitig würde der Service für die Bürger vielseitiger und einfacher.“

Das Thema eGovernment sei nicht neu, daher wolle die FDP-Fraktion mit ihrem Antrag auch Informationen dazu gewinnen, welche Schritte im Hochtaunuskreis bereits konkret eingeleitet worden sind.

„Dennoch halten wir es für wichtig, eine bestimmte Person zu benennen, die das Thema Digitalisierung zentral vorantreibt. So werden Projekte gebündelt und Digitalisierungsfragen werden bei den Geschäften der laufenden Verwaltung permanent mitbedacht“, so Grupe abschließend.

Der Kreisvorsitzende der FDP Hochtaunus Philipp Herbold fügt hinzu „Gleiches gilt für den Breitband- und Glasfaserausbau. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung liegt Deutschland hier nur auf Platz 28 von 32 untersuchten Ländern. Daher möchten wir Freien Demokraten auch diese Grundvoraussetzung der Digitalisierung fördern. Nicht nur für den ländlichen Raum, aber gerade dort, liegen Möglichkeiten brach.“