Neujahrsempfang der FDP Hochtaunus

23. Januar 2018

Der traditionsreiche Neujahrsempfang der FDP Hochtaunus ist ein ganz besonderes überregionales Ereignis für die Freien Demokraten. Über 200 Gäste wurden in diesem Jahr von den Liberalen auf der verschneiten Saalburg empfangen und von Kreisparteichef Philipp Herbold herzlich begrüßt. In seinem Grußwort brachte Herbold vor allem seine Freude über den Besuch zahlreicher Vertreter der politischen Mitbewerber und dem gesamten Spektrum der Zivilgesellschaft zum Ausdruck. Hocherfreut zeigte er sich auch über einen Mitgliederzuwachs durch Neueintritte von 16 %, was selbst für „die Liberale Hochburg“ ein besonderer Grund zu Freude sei. „Wir haben großes politisches Gewicht, mit uns ist zu rechnen“, bilanzierte der Kreisvorsitzende.

Aber nicht nur mit seinem massiven Zuwachs an Mitgliedern nimmt der Hochtaunuskreis eine Spitzenposition ein, auch personell haben die Freien Demokraten hier Einiges zu bieten: Mit dem FDP-Landesvorsitzenden Dr. Stefan Ruppert sind sie nun auch wieder im Deutschen Bundestag vertreten. Als Parlamentarischer Geschäftsführer nimmt er gleich eine Führungsposition in der Bundestagsfraktion ein. Und nicht nur dafür erntete er bei dieser Veranstaltung großen Applaus. Sein optimistisches Menschenbild, sein Glaube an den selbstbestimmten freien Menschen und sein ruhiger und sachlicher Politikstil sind Attribute, für die ihn Mitglieder, Anhänger, aber auch Konkurrenten sehr schätzen. „Die FDP ist die konstruktive Partei der Mitte, eine vernünftige Alternative“, so Ruppert.

Kreistags-Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Naas spannte in seiner fulminanten Rede den Bogen von der Kommunal- zur Landespolitik- immerhin stehen im Oktober die Hessischen Landtagswahlen bevor. Mit Stefan Naas schicken die Freien Demokraten einen sehr bekannten und populären Kandidaten in das Rennen um Erst- und Zweitstimmen. „Wir sind auch in Hessen durchaus bereit Regierungsverantwortung zu übernehmen“, so Naas. „Allerding wollen wir  nicht nur Korrektiv zu einer anderen Partei oder bloßer Mehrheitsbeschaffer für andere Bündnisse sein. Es geht darum, die eigenen politischen Inhalte umzusetzen und das Bundesland durch eine Verbesserung der Politik voranzubringen.“ Im Hochtaunuskreis sei dies den Freien Demokraten in den letzten Wochen und Monaten bereits gelungen. „Und das aus der Opposition heraus, nur durch konstruktive Vorschläge und Beharrlichkeit“.

Hierüber freute sich auch Holger Grupe. Mit dem Kronberger Ortsvorsitzenden und Kreistagsabgeordneten, der programmatisch und persönlich durchaus eine starke Konkurrenz für Amtsinhaber Krebs darstellt, treten die Liberalen zum ersten Mal bei einer Landratswahl an. „Ob beim Abriss des Taunus-Kinderheims, der ernsthaften Diskussion über Alternativen bei der medizinischen Kinder-Notfallversorgung oder der Ablehnung des geplanten hochverdichteten Frankfurter Stadtteils an der Gemarkungsgrenze: Die FDP hat mir ihren Vorschlägen in den letzten Monaten wieder Bewegung in die Hochtaunuspolitik gebracht. Selbst in Punkto Neubelebung des Usinger Prinzenpalais scheint es Gerüchten zu Folge wieder voranzugehen. Darauf können wir stolz sein. Trotzdem bleibt noch genug zu tun, ich nenne nur die Stichworte Digitalisierung, Infrastruktur und Landschaftsschutz. Wir bieten den Bürgern neue Ideen für den Hochtaunuskreis.“ Den Landratswahlkampf sieht er als ein gemeinschaftliches Projekt und nutzte die Gelegenheit um seinen FDP-Kollegen in der Kreistagsfraktion für ihre politische Arbeit zu danken, die die Grundlage der Entwicklung seines Wahlprogramms war.